Nach 14 Jahren im Verwaltungsrat und davon über 10 Jahre als deren Präsident wird Ernst Sperandio sein Amt an der nächsten Generalversammlung im Mai 2017 in neue Hände übergeben. Dies teilte er dem Verwaltungsrat an einer Sitzung letzte Woche mit. Designierter Nachfolger als Verwaltungsratspräsident ist der Wetziker Stadtpräsident Ruedi Rüfenacht, der dem Verwaltungsrat seit 2010 angehört.
Seit Ernst Sperandio’s Eintritt im 2002 haben sich die VZO stark entwickelt. Die Fahrgastzahlen stiegen von 12,1 Mio. um 70 % auf 20,5 Mio. pro Jahr und bei den Kundenumfragen des Zürcher Verkehrsverbundes ZVV rangieren die VZO seit Jahren immer unter den besten drei Verkehrsbetrieben im Kanton. Auch das Fahrplanangebot wurde während seiner Amtszeit deutlich ausgebaut: Im 2002 wurden mit 63 Bussen 4,2 Mio. Kilometer gefahren, im 2016 werden 96 Busse über 6,6 Mio. Kilometer fahren.
Ernst Sperandio hat als Verwaltungsratspräsident die Entwicklung der Unternehmung gefördert und erreicht, dass in allen Gemeinden am rechten Zürichseeufer und im Oberland häufigere Bus-Verbindungen an die und von den S-Bahnen entstanden sind. Bereits beschlossen sind auch schon die nächsten Ausbauschritte im Dezember 2018, wo neue Verbindungen an die S20 und weitere Taktverdichtungen auf dem ganzen Netz vorbereitet werden.
Verwaltungsrat der VZO
Die VZO sind eine Aktiengesellschaft. Die Aktionäre der VZO sind die 14 Gemeinden Bubikon, Dürnten, Egg, Gossau, Grüningen, Hinwil, Hombrechtikon, Männedorf, Mönchaltorf, Oetwil, Rüti, Stäfa, Uster, Wetzikon und der Kanton Zürich mit einem Anteil von rund 38 %. Jede Gemeinde kann ein Mitglied ihres Gemeinderates zur Wahl in der Verwaltungsrat vorschlagen. Ein fünfköpfiger Ausschuss des Verwaltungsrates steuert das Unternehmen und sorgt für die Umsetzung der Beschlüsse.