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Die Verkehrsbetriebe Zürichsee Oberland AG (VZO) und die Verkehrsbetriebe Glattal AG (VBG) testen ab heute im Auftrag des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) einen Hybridbus. Eine Woche lang werden der Einsatz des Volvo-Hybridbusses unter Normalbedingungen und das Energiesparpotenzial untersucht. Der ZVV fördert im Rahmen seiner Umweltstrategie den Einsatz von umweltfreundlichen und energieeffizienten Fahrzeugen, die dem neusten Stand der Technik entsprechen. Dabei setzt der ZVV auch auf die Hybrid-Technologie. Vor einer allfälligen Beschaffung testen VZO und VBG den Hybridbus auf seine Tauglichkeit. Testfahrten im öffentlichen Linienverkehr Der Hybridbus fährt vom 5. bis 10. November 2009 auf dem Liniennetz der VZO und kommt im Raum Uster und Wetzikon sowie am rechten Seeufer zum Einsatz. (Download detaillierter Fahrplan) Anschliessend verkehrt das gleiche Fahrzeug vom 11. bis 16. November 2009 zwischen Zürich Oerlikon und Flughafen auf der Linie 768 der VBG. Damit sollen das Fahrverhalten und das Energiesparpotenzial in zwei verschiedenen Geländen und bei unterschiedlichem Verkehrsaufkommen getestet werden. Geringerer Treibstoffverbrauch und weniger Schadstoffmengen Die Testfahrten mit dem Hybridbus sollen dem ZVV Anhaltspunkte liefern, wie hoch die Treibstoffeinsparungen tatsächlich sind. Neben einem herkömmlichen Dieselmotor verfügt der Hybridbus über einen zusätzlichen Elektromotor. Damit sollte der Dieselverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen Bus um bis zu 30 Prozent tiefer liegen. Auch die Schadstoff-Emissionen sollten um bis die Hälfte reduziert werden können. Verlaufen die Testfahrten positiv, könnten bereits 2010 die ersten Hybridbusse beschafft werden. Medienmitteilung als PDF Medienkontakt: ZVV, Beatrice Henes, 043 288 48 08 VZO: Joe Schmid, 044 936 53 43 / 079 625 66 14 VBG: Karin Faes, 044 809 56 16 Volvo: Curt Bühlmann, 032 377 26 31 Die Hybrid-Technik Bei der Hybrid-Technik werden zwei Antriebstechnologien miteinander kombiniert. Hybrid-Fahrzeuge werden mit mindestens zwei verschiedenen Energiearten angetrieben, meistens einer Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor. Je nach Fahrsituation arbeiten diese alleine oder gemeinsam. Die beim Bremsen entstehende Energie wird gespeichert und fliesst beim Anfahren zurück in den Elektromotor. Im Stop-and-Go-Verkehr mit einer Geschwindigkeit von bis zu 15 Kilometern pro Stunde kann gar alleine mit dem Elektromotor beschleunigt werden. Damit wird der Treibstoffverbrauch erheblich reduziert und auch Schadstoff-Emissionen und Lärm werden verringert. Hybridbusse eignen sich daher vor allem für den Stadt- und Regionalverkehr.  Download (JPF, 3407 KB)
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05.11.2009
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